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Treppenlift-Kosten, Zuschüsse und Finanzierung

Treppenlift Zuschüsse und Kosten

thyssenkrupp Encasa bewegt und bleibt dabei jederzeit transparent – auch bei Ihren Treppenlift-Kosten. Bei einer persönlichen Beratung schauen wir uns Ihre individuelle Situation an und finden zusammen mit Ihnen die beste und kostengünstigste Lösung für Ihre Barrierefreiheit. Unsere Spezialisten beraten Sie gern persönlich und informieren Sie umfassend auch über Ihre Zuschuss- und Finanzierungsmöglichkeiten. So erhalten Sie nicht nur die beste Treppenlift-Lösung für Ihr Zuhause, sondern können auch Ihre Treppenlift-Kosten reduzieren.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Informationen für Sie vorab zusammengestellt:

Die eigenen Treppenlifter-Kosten durch den Pflegekosten-Zuschuss reduzieren

Nach § 40 Abs. 4 SGB XI können Sie von der Pflegeversicherung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 4.000 € pro Person erhalten. Im Zuge des zweiten Pflegestärkungsgesetzes steht dieser Zuschuss bereits Pflegebedürftigen zu, die in Pflegegrad 1 eingestuft wurden. Wenn mehrere Pflegebedürftige in einem Haushalt leben, kann sich dieser Zuschuss vervielfachen. Ein pflegebedürftiges Ehepaar könnte somit bis zu 8.000 € erhalten.

Die Grundvoraussetzungen sind:

1. Die Beantragung des Zuschusses muss vor dem Einbau des Treppenlifts erfolgen.
2. Die Einstufung in einen Pflegegrad 1 bis 5 sollte am Tag der Antragsstellung erfüllt sein.
3. Der Einbau des Treppenlifts muss der Verbesserung des Wohnumfeldes dienen.

Unsere technischen Berater sind deutschlandweit persönlich für Sie da, übernehmen gern das Ausfüllen der Formulare für Sie und unterstützen Sie bei der Beantragung des Pflegekosten-Zuschusses – natürlich kostenfrei.

Weitere Informationen zum Pflegestärkungsgesetz II finden Sie auch in unserem Ratgeber.

Treppenlift-Finanzierung - Welche Möglichkeiten gibt es?

Fast jeder Treppenlift-Anbieter legt hierzu bestimmte Finanzierungskonzepte vor, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse/Anforderungen zugeschnitten werden können. Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit, einen klassischen Bankkredit aufzunehmen.
Wir zeigen Ihnen ein Beispiel für ein Finanzierungsmodell eines Treppenlifts und erläutern, worauf Sie beim Abschluss eines Bankkredites achten sollten. Unser Treppenliftexperte Denny Wagner, seit 2005 als Berater in der Branche tätig, verrät Ihnen außerdem seine persönliche Meinung zum Thema Finanzierung.

Beispielhaftes Finanzierungsmodell

Die Firma thyssenkrupp Encasa bietet ihren Kunden eine einzigarte Finanzierungsmöglichkeit. Dabei handelt es sich prinzipiell um die Aufschiebung des Zahlungszieles um ein Jahr. Das Besondere daran: Der Kunde bezahlt 50 % des Kaufpreises bei Montage und die restlichen 50 % innerhalb eines Jahres, allerdings ohne Zinsen. Darüber hinaus entscheidet der Kunde selbst, ob er die restlichen 50 % des Kaufpreises in monatlichen Raten zurückbezahlt oder auf einen Schlag. Die genauen Vereinbarungen werden mit dem Treppenlift-Berater in einem ausführlichen Gespräch verhandelt. Dafür nimmt sich der Berater viel Zeit, um mit Ihnen die beste Lösung zu erarbeiten.

Klassischer Bankenkredit

Den Kauf eines Treppenlifts können Sie auch über einen Kredit abwickeln. Dazu holen Sie am besten verschiedene Angebote unterschiedlicher Bankinstitute ein, um eventuelle Zusatzkosten wie Bearbeitungsgebühr, Provisionskosten, Restschuldversicherung und natürlich die Höhe des Zinssatzes zu vergleichen. Allerdings ist aufgrund der oftmals stark abweichenden Nominalzinssätze und Bearbeitungsgebühren eine Beurteilung des Darlehens alleine an Hand dieser Kriterien kritisch. Als gutes Indiz für günstige Konditionen eines Kredites gilt daher der effektive Jahreszins. Hier gilt die Empfehlung: Je niedriger der effektive Jahreszins, desto günstiger der Kredit, desto geringer fallen also Ihre Rückzahlungen aus.

Unser TIPP für Sie: Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Treppenlift-Anbieter, bevor Sie sich bei verschiedenen Banken nach einem Darlehen erkundigen. Oftmals kooperieren diese mit bestimmten Kreditinstituten und können Ihnen das Darlehen daher zu entsprechenden Konditionen anbieten.

Darüber hinaus gibt es auch Banken, die unabhängig von einem Treppenlift-Anbieter Kreditprogramme eigens für die Finanzierung von Treppenliften bzw. Maßnahmen zur Förderung barrierefreien Wohnens anbieten. Dazu gehört beispielsweise die KfW-Bank.

Das sagt unser Experte zum Thema Treppenlift-Finanzierung

Treppenlift-Experte Denny Wagner

Denny Wagner:
„Da die meisten Treppenlift-Kunden bereits älter sind, verlangen viele Finanzierungspartner ein so genanntes „Ausfallrisiko“, was sich in höheren Zinssätzen niederschlägt. Von daher gilt es, mehrere Angebote einzuholen und diese genau auf „versteckte“ Kosten zu überprüfen und miteinander zu vergleichen. Das Kreditprogramm der KfW ist meiner Ansicht nach sehr seriös, vor allem aufgrund der günstigen Zinssätze. Allerdings ist hier die Tilgung oftmals sehr hoch. Mein Tipp: Wer etwas Geld gespart hat und sich die Anschaffung eines Treppenlifts prinzipiell leisten kann, sollte nicht über eine Finanzierung nachdenken. Beim Direkt-Kauf eines Treppenlifts ist eigentlich immer mit Skonto zu rechnen, daher fährt der Kunde auf diese Weise am Besten.“

Zuschuss oder zinsgünstige Finanzierung durch die KfW

Im Rahmen des Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)“ unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Kauf eines Treppenlifts bis auf Weiteres mit einem direkten Zuschuss. Das Ziel der Förderung sind der Abbau von Barrieren im Wohnbestand und die Erhöhung der Sicherheit im eigenen Zuhause. Dabei werden 10 % der förderfähigen Anschaffungskosten bezuschusst. Die maximale Fördersumme beläuft sich auf bis zu 5.000 € pro Wohneinheit. Wichtig ist, dass der Zuschuss vor dem Kauf des Treppenlifts beantragt wird. Förderfähig sind Eigentümer, Mieter (bei Zustimmung des Vermieters) und Wohnungseigentümergemeinschaften aus Privatpersonen. Die Kombination dieses Förderprogramms mit Zuschüssen und Zulagen aus öffentlichen Förderzusagen sowie der privaten Pflegepflichtversicherung für die gleiche(n) Maßnahme(n) ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Diese erläutern Ihnen unsere kompetenten Berater gern ausführlich in einem persönlichen Gespräch.

Wenn Sie Ihren Treppenlift lieber mit einem Kredit finanzieren möchten, bietet die KfW mit dem Förderprogramm „159 – Altersgerechtes Umbauen“ eine zinsgünstige Finanzierung barrierereduzierender Maßnahmen zur Überwindung von Treppen und Stufen. Anspruch auf die Finanzierung haben Eigentümer, Vermieter und Mieter (bei Zustimmung des Vermieters). Bei einem effektiven Zinssatz ab 0,75 % p.a. kann die Anschaffung eines Treppenlifts aus dem Hause thyssenkrupp zu 100 % finanziert werden.

Regionale Umbaufinanzierung

Auch einzelne Bundesländer bieten Ihnen verschiedene Fördermöglichkeiten an. Die Höhe und die Art der Zuschüsse sowie die Voraussetzungen variieren je nach Bundesland. Unsere regionalen Berater beantworten Ihnen gern persönlich die Frage, ob Fördermittel in Ihrem Bundesland zur Verfügung stehen und wie Sie diese beantragen können.

Unser TIPP für Sie: Steuerliche Absetzbarkeit

Viele Mieter und Eigentümer einer Immobilie wissen nicht, dass sie die Anschaffung eines Treppenlifts als „Außerordentliche Belastung“ steuerlich absetzen können. Nach dem deutschen Steuerrecht fallen unter „Außergewöhnliche Belastung“ solche Kosten, die beispielsweise durch Pflege oder Krankheit und somit auch für medizinische Hilfsmittel wie Treppenlifte anfallen. Die Höhe der Steuerersparnis richtet sich ganz individuell nach persönlichen Einkommens- und Familienverhältnissen. Fragen Sie einfach Ihren Steuerberater.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung. Unsere technischen Berater unterstützen Sie bei der Beantragung des Pflegekosten-Zuschusses – selbstverständlich kostenfrei.

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