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Asthma Therapie – Was tun, wenn die Luft weg bleibt?

Stressabbau im Alter

Gerade im Frühjahr, wenn alles blüht und fliegt, haben viele Betroffene vermehrt mit Asthma zu kämpfen und sind auf eine medikamentöse Therapie angewiesen. Asthma steht neben Tierhaaren vor allem mit Pollen in Verbindung. Hinzu kommt noch die Belastung durch Schadstoffe in der Luft, die die Entstehung von Asthma hervorrufen kann.

Was ist Asthma eigentlich?

Asthma ist eine Krankheit, die Menschen jeder Altersklasse treffen kann. Asthma bronchiale betrifft, wie der Name schon vermuten lässt, die Bronchien, also die Luftwege in den Lungen. Hervorgerufen wird diese Krankheit häufig durch das Einatmen von Allergenen – Stoffe, auf die der menschliche Körper außerordentlich stark reagiert. Man spricht dann von allergischem Asthma.
Durch das Einatmen der Schadstoffe oder Allergene werden die Bronchien stark gereizt, entzünden sich und die Schleimhäute schwellen an. Hinzu kommt noch, dass die Muskulatur der Bronchien verkrampft, wodurch die Luft-und Atemwege verengt werden. Die Folge: Luftnot und pfeifende Atmung.

Welche Formen von Asthma gibt es?

Asthma Symptome bewältigen

Ursachenabhängig unterscheidet man Asthma grundsätzlich in:

Allergisches Asthma

Wie bereits beschrieben, handelt es sich hierbei um eine Überempfindlichkeitsreaktion auf bestimmte Stoffe, wie auf Tierhaare, Hausstaubmilben oder Pollen. Diese Form kommt sehr häufig vor. Beim allergischen Asthma kommt es meistens wenige Minuten nach Kontakt mit dem Allergen zu Beschwerden.

Nicht-allergisches Asthma

Bei dieser Asthma-Form kommt es auch zur Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers, jedoch wird diese nicht durch Allergene ausgelöst. Häufig wird diese Form auch als intrinsisches Asthma bezeichnet. Es tritt vermehrt ab dem 40. Lebensjahr auf und überwiegend nach einer Infektion der Atemwege. Verstärkt wird es nochmal durch Umweltreize wie kalte Luft, Straßenstaub, Zigarettenrauch usw.

Gemischtförmiges Asthma

Bei dieser Asthma-Form liegt eine Mischung zwischen der allergischen und der nicht-allergischen Erkrankung vor. Nicht selten entsteht sie aus dem allergischen Asthma. Durch die entzündeten Atemwege kann die körperliche Reaktion auf Kaltluft durch äußere Reize angestoßen werden.

Asthma: Häufige Symptome

Erstmal unabhängig davon, unter welchem Asthma man leidet, die Symptome sind die gleichen: Durch das Anschwellen der Schleimhäute und die Verkrampfung der Bronchienmuskulatur verengen die Atemwege und es entsteht Atemnot.
Darüber hinaus können folgende Krankheitszeichen auftreten:

  • Engegefühl in der Brust und Schmerzen hinter dem Brustbein
  • Reizhusten
  • Atembeschwerden beim Sprechen, Kurzatmigkeit
  • Pfeifende Atmung
  • Trockener Husten oder Reizhusten

Die Asthma Symptome sind je nach Schweregrad der Krankheit unterschiedlich stark ausgeprägt.

Was tun bei Asthma? Therapie Möglichkeiten

Richtig durchatmen dank Asthma Therapie

Durch spezielle Asthma Medikamente ist es möglich den Erkrankten die auftretende Atemnot-Beschwerden zu nehmen. Die korrekte Inhalation der Medikamente ist hierbei sehr wichtig.

Zusätzlich zur medikamentösen Behandlung ist es ratsam, dass Asthma-Erkrankte versuchen, die Krankheitsauslöser zu vermeiden oder zu reduzieren.

Bei allergischem Asthma, welches durch Pollen oder Hausstaub ausgelöst wird, ist es ratsam, zudem folgende Vorkehrungen zu treffen:

  • Pollenfilter für das Auto
  • Getragene Kleidung außerhalb des Schlafzimmers aufbewahren
  • Wäsche nicht draußen trocknen
  • Die Haare vor dem Schlafengehen waschen
  • Gartenarbeit in der Pollensaison vermeiden
  • Pollenschutz an den Fenstern anbringen. So kann problemlos gelüftet werden, am besten dann, wenn der Pollenflug nicht so stark ist

Hausstaub

  • Wischen Sie regelmäßig feucht durch die Wohnung
  • Regelmäßig staubsaugen: Achten Sie hierbei darauf, dass die Staubsauger mit einem HEPA-Filter ausgestattet sind
  • Verwenden Sie spezielle Allergiker-Matratzen oder eine milbendichte Umhüllung. Achten Sie zudem darauf, dass man den Bettbezug heiß waschen kann
  • Wenn möglich verzichten Sie weitestgehend auf Teppiche, Gardinen und andere Staubfänger, insbesondere im Schlafzimmer
  • Lüften Sie regelmäßig

Anstrengung und Belastung

  • Vermeiden Sie übermäßige körperliche Anstrengung. Möchten Sie dennoch Sport treiben, passen Sie die richtige Zeit ab. Für das Joggen an der frischen Luft eignen sich im Frühjahr/Sommer die frühen Morgenstunden am besten (Pollenbelastung in der Regel geringer)
  • Wärmen Sie sich immer gut auf

Kalte Luft

  • Durch Kaltluft oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann das Asthma eines Erkrankten angestoßen werden. Die Atemwege werden durch die Kaltluft mehr gereizt. Daher ist dann ratsam, auf Sport im Freien zu verzichten
  • Ein TIPP: Da man natürlich auf einen schönen Winterspaziergang ungern verzichten möchte, kann man vor Mund und Nase einen Schal oder Multifunktionstuch leicht umlegen. Dadurch wird die Luft etwas vorgewärmt und reizt die Atemwege nicht so stark

Damit eine Asthma-Therapie erfolgreich ist und Linderung verschafft, ist es natürlich wichtig, dass Sie sich an die Vorgaben halten und auf sich achten. Gehen Sie zudem regelmäßig zur ärztlichen Kontrolle und informieren Sie sich über Atemtechniken und die richtige Inhalation. Dann steht einer erfolgreichen Asthma-Therapie nichts im Wege

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