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Archiv, 05.12.2014, 16:03

Altersgerechter Umbau: Staat unterstützt mit mehr Fördergeld

Neuss Immer mehr Menschen möchten im Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Der Staat schafft ab 1. Januar 2015 mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz Anreize, mehr in den altersgerechten Umbau zu investieren. Das Gesetz fördert Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel wie Treppenlifte mit Zuschüssen künftig stärker. Für diese Maßnahmen bekommen Antragsteller nunmehr bis zu jeweils 4.000 Euro anstelle der bisher üblichen 2.557 Euro. Ehepaare dürfen sich sogar auf bis zu 8.000 Euro freuen. Mobilitätseingeschränkten Menschen wird es so deutlich leichter gemacht, auf Lösungen eines Sitzlift-Anbieters wie ThyssenKrupp Encasa zurückzugreifen. Diese ermöglichen es, Barrieren wie Treppenstufen in den eigenen vier Wänden zu überwinden.

Ab 1. Januar 2015 höherer Zuschuss für Einbau von Hilfsmitteln wie Treppenliften von ThyssenKrupp Encasa

Immer mehr Menschen möchten im Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Der Staat schafft ab 1. Januar 2015 mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz Anreize, mehr in den altersgerechten Umbau zu investieren. Das Gesetz fördert Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel wie Treppenlifte mit Zuschüssen künftig stärker. Für diese Maßnahmen bekommen Antragsteller nunmehr bis zu jeweils 4.000 Euro anstelle der bisher üblichen 2.557 Euro. Ehepaare dürfen sich sogar auf bis zu 8.000 Euro freuen. Mobilitätseingeschränkten Menschen wird es so deutlich leichter gemacht, auf Lösungen eines Sitzlift-Anbieters wie ThyssenKrupp Encasa zurückzugreifen. Diese ermöglichen es, Barrieren wie Treppenstufen in den eigenen vier Wänden zu überwinden.

Sollten Menschen in einer Pflegegemeinschaft leben, so werden die staatlichen Zuschüsse sogar auf bis zu 16.000 anstelle der bisherigen 10.228 Euro erhöht, um die Wohnverhältnisse pflegefreundlich anzupassen. Pflegehilfsmittel wurden bis dato mit 31 Euro im Monat unterstützt. Auch dieser Betrag wird erhöht; auf bis zu 40 Euro monatlich.

„Bereitschaft groß, Eigenheim barrierefrei zu gestalten“

Hintergrund sind die demographischen Verschiebungen in unserer Gesellschaft sowie der steigende Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben. Jeder zweite Deutsche über 40 möchte auch die Jahre im hohen Alter in den eigenen vier Wänden verbringen. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag von ThyssenKrupp Encasa. 1.050 Menschen zwischen 40 und 79 Jahren sind zu ihrem Lebensstandard, ihrer aktuellen Wohnsituation und ihren Plänen für den Ruhestand befragt worden. Die Umfrage zeigt, dass der Norden und der Nordosten Deutschlands besser auf das Wohnen im Alter vorbereitet sind als der Süden. Jeder dritte Bewohner aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin lebt demnach in Eigenheimen, die sich schon jetzt dafür eignen. In den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg sind es hingegen weniger als 30 Prozent der Befragten, deren Haus oder Wohnung bereits barrierefrei ist.

„Obwohl die südlichen Bundesländer offenbar zeitlich mit der Modernisierung ihrer Wohnungen dem Norden hinterherhinken, ist die Bereitschaft dennoch groß, das Eigenheim durch Renovierung oder zusätzliche Haushaltshilfen wie Treppenlifte barrierefrei zu gestalten“, sagt Markus Liesen, Geschäftsführer von ThyssenKrupp Encasa. Denn das spiegelt sich in den finanziellen Mitteln wider, die die Befragten für die Modernisierung ausgeben wollen. So müssen die Eingänge teils rollstuhlgängig, die sanitären Bereiche umgebaut und die Treppen mit Sitzliften ausgestattet werden.

Jeder Dritte will mehr als 5.000 Euro in Umbau investieren

In der aktuellen Umfrage wird deutlich, dass jeder dritte Befragte bereit ist, mehr als 5.000 Euro in diesen Ausbau zu investieren. Das Nord-Südgefälle ist deutlich erkennbar: Die Bewohner der Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern würden tiefer in die Tasche greifen als die Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg. Knapp 17 Prozent der Befragten aus Bayern geben an, mehr als 10.000 Euro in den Umbau ihres Wohneigentums investieren zu wollen.

Ganz oben auf der Liste der Hilfsmittel und Services für ein barrierefreies Wohnen steht in allen Teilen Deutschlands der Umbau des Eingangsbereiches. Über 40 Prozent geben zudem an, dass sie den Einbau eines Treppenliftes für sinnvoll erachten. Auch hier lässt sich ein Unterschied in den Regionen erkennen. Demzufolge würden mehr als 48 Prozent der Bayern einen Treppenlift einbauen, während es in der Region Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern/Sachsen-Anhalt lediglich rund 33 Prozent sind.

Über ThyssenKrupp Encasa

Die ThyssenKrupp Encasa GmbH gehört zu den größten Anbietern von Treppen- und Plattformliften sowie Home Elevator. ThyssenKrupp Encasa konzipiert, gestaltet und realisiert individuelle Kundenlösungen. Das Unternehmen ist Teil der Business Area Elevator Technology. Die Business Area Elevator Technology umfasst die weltweiten Konzernaktivitäten im Geschäftsfeld Personenbeförderungsanlagen. Mit einem Umsatz von 6,2 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2012/2013 und Kunden in 150 Ländern zählt ThyssenKrupp Elevator zu den führenden Aufzugsunternehmen der Welt. Das Unternehmen mit mehr als 49.000 qualifizierten Mitarbeitern bietet innovative und energieeffiziente Produkte, entwickelt für die individuellen Anforderungen der Kunden. Das Portfolio umfasst Personen- und Lastenaufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige, Fluggastbrücken, Treppen- und Plattformlifte sowie maßgeschneiderte Servicelösungen für das gesamte Produktangebot. Über 900 Standorte rund um den Globus bilden ein dichtes Vertriebs- und Servicenetz und sichern somit eine optimale Nähe zum Kunden.

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